Sturmschäden & Kalamitäten

Stürme, Schnee und Trockenheit richten in Wäldern regelmäßig erhebliche Schäden an. Eine schnelle und vollständige Dokumentation ist entscheidend — für die Aufarbeitung, für Förderanträge und für die Versicherung.

Schadenstypen

  • Windwurf — umgestürzte Bäume durch Sturm, oft ganze Bestände betroffen
  • Schneebruch — abgebrochene Kronen und Stämme durch Schneelast
  • Trockenheit — absterbende Bestände durch anhaltenden Wassermangel
  • Waldbrand — Brandschäden, oft in Kombination mit Trockenheit

Wann dokumentieren?

Dokumentiere Schäden sofort nach Feststellung. Je schneller du Schäden erfasst, desto besser ist die Grundlage für Förderanträge und Versicherungsmeldungen. Außerdem hilft eine zeitnahe Erfassung bei der Planung der Aufarbeitung.

Ablauf

Schaden entdecken Dokumentieren Aufarbeitungsstatus Förderantrag prüfen

Schaden erfassen

1

Neuen Schaden anlegen

Gehe zu "Schäden" → "Neuer Schaden" in der Hauptnavigation.

2

Schadenstyp wählen

Wähle den Typ: Windwurf, Schneebruch, Trockenheit oder Waldbrand.

3

Bestand zuordnen

Ordne den Schaden einem Bestand zu. Waldpilot zeigt dir deine Flächen auf der Karte.

4

Schadmenge schätzen

Schätze die betroffene Fläche und das Schadholzvolumen in Festmetern. Diese Angaben werden für Förderanträge benötigt.

5

GPS-Position und Foto

Markiere die GPS-Position und füge Fotos hinzu. Beides wird offline zwischengespeichert.

6

Status tracken

Verfolge den Aufarbeitungsstatus: Offen → In Aufarbeitung → Abgeschlossen.

Wichtig: Bei Windwurf sofort Verkehrssicherung prüfen — umgestürzte Bäume an Wegen sind haftungsrelevant. Sperre betroffene Wege und dokumentiere die Maßnahme.

Tipp: Verknüpfe Schäden mit Förderanträgen — viele Bundesländer bieten Kalamitätshilfe. Waldpilot erinnert dich, verfügbare Förderprogramme zu prüfen.